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30. Mai - 02. Juni 2019

 
 

Aikido

 

Es wird immer davon geredet, dass Aikido ein Weg ist. Leider wird in den seltensten Fällen erzählt, was dies denn bedeutet.

Aikido ist in erster Linie ein Weg, ein geistiger Weg, dennoch ein Weg, welchen wir tatsächlich mit den Füßen gehen können, jedoch um ein geistiges Ziel zu erreichen.

Ein Ziel, dass uns Freiheit schenkt. Freiheit von Ängsten und Zwängen aber auch Freiheit für ein leichteres und fröhlicheres, ja spontanes Leben.

Wir lernen mit der Zeit uns von alten Mustern und gelernten Sichtweisen zu lösen, zu Gunsten von Flexibilität und eigenen positiven Erfahrungen. 

Wir stellen uns unseren eigenen Dämonen, überwinden Dogmen und Riten und können mit der Zeit gelassen, geduldig und friedlich mit den Dingen des Lebens umgehen.

Wir müssen weder traurig, wütend oder ängstlich reagieren, wir lernen, dass zu tun, was nötig ist bzw. was die Situation erfordert, ohne uns dabei schlecht zu fühlen, oder gar ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Es gilt, sich von alten, lieb gewordenen Gewohnheiten und eingefahrenen Verhaltensmustern zu lösen, um absolut frei in seinen Entscheidungen zu werden.

Auch hier kommt wieder das Motto zum tragen:

Alles was ich tue, tue ich für mich, aber niemals gegen Andere. 

Im Lauf der Zeit, den wir diesen Weg gehen, werden wir Eigenschaften wie:

Durchsetzung, Abgrenzung, Eigenwert, Kommunikation, eigene Identität, Wahrnehmung eigener Gefühle, selbständiges Inneres Unternehmertum, Kreativität, Analysefähigkeit und Anpassungsfähigkeit, ebenso lernen wie soziales Miteinander, Ausgewogenheit und eigene Ideen zu entwickeln und mit Anderen zu teilen und auch die Harmonie in allen Dingen zu suchen und zu finden, kurz gesagt: In den Fluss mit der universellen Energie zu gelangen, oder anders gesagt, Vertrauen in den Lauf der Dinge zu erlangen. Und vieles mehr.

Aikido bedeutet Kurz gesagt:

Der Weg, mit der Kraft des Universums eins zu werden.

Mit der Kraft fließen, statt sich ihr in den Weg zu stellen.

Die Dinge sich entwickeln zu lassen, statt den eigenen Kopf durchsetzen zu wollen.

Sich selbst bzw. das eigene Ego aus den Dingen herausnehmen.

Unser Leben will sich genauso entfalten, wie das der Anderen. Deshalb müssen wir lernen uns gegenseitig zu unterstützen, statt uns gegenseitig Steine in den Weg zu legen.

Hier lautet das Motto:

Alles für Alle

Es ist ein Weg mit vielen Zwischenzielen, ein Weg welcher ein Lebensweg ist, und deshalb nicht mal so nebenbei zu gehen ist. 

Wenn ein Zwischenziel erreicht ist, war dies nur die Vorbereitung auf das nächste.

Jedoch: Ohne das Erreichen von Zwischenzielen, kommen wir nicht weiter, kommen wir nicht zum nächsten Zwischenziel.

Hier greift der Spruch: Der Weg ist das Ziel.

Wir müssen uns also selbst an die Kandare nehmen und Selbstdisziplin entwickeln.

Hier hilft nur eins: Üben, üben und nochmals und immer wieder Üben!!!

Wenn man mehrere Wege gleichzeitig geht, dann kommt man bei keinem Ziel wirklich an.

Wir lernen also auch, Entscheidungen zu treffen und das wichtige vom unwichtigen zu unterscheiden.

Also greift das olympische Motto: Dabeisein ist Alles und dabeibleiben noch mehr!!!

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