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30. Mai - 02. Juni 2019

 
 

Aikido und Meditation

 

Warum Aikido und Meditation?

Wir leben in einer Zeit, in der wir Gott sei Dank im Frieden leben und deswegen nicht mehr ums Überleben mit unserem Nächsten kämpfen müssen.

Nichts desto trotz müssen wir dem Pfad der Perfektion folgen, um Techniken anwenden zu können, die den Angreifer im seltenen Falle der Konfrontation heile   lassen, statt ihm zu schaden, wie es in den anderen Kampfkünsten der Fall ist

Warum aber immer besser werden? Nun weil es um unsere eigene Entwicklung geht und die steht eben nicht still, wir arbeiten jeden Tag an uns um jeden Tag besser zu werden als den Tag zuvor.

Nicht aber besser als ein Anderer, dem wir es gleich tun oder gar besser sein wollen als ER. Es geht ausschließlich um unsere eigene Verbesserung. Dies ist ein Grundgedanke im Aikido, deswegen gibt es keine Wettkämpfe, deswegen gibt es für den ernsthaft übenden Aikidoka keine Konkurrenz. Es geht im Aikido immer nur um die Verbesserung dessen, was ich bisher erreicht habe.

Und darum, dem Anderen dabei zu helfen, sich selbst zu verbessern.

Verbessern kann ich mich aber nur, wenn ich zur Ruhe komme, damit ich aus meiner Mitte heraus agieren kann, freundlich, liebevoll und gelassen.

Hierfür benötigen wir die Meditation, führt sie uns doch in uns hinein, in unser innerstes und lässt uns zur Ruhe kommen.

Nur in der Ruhe liegt die Kraft.

Hier nun können wir mit einander agieren, langsam und bedacht, damit wir die Ecken und Kanten bemerken und ausmerzen können.

Hier können wir üben, der Energie die auf uns zu kommt zu folgen, mit ihr zu fließen, um dann letztendlich wie von selbst in eine Technik hinein zu gelangen, die sich dann von allein ergibt.

Auf dieser Ebene ist es sogar möglich, innerhalb der Bewegung die Rollen zu tauschen, so dass in einem ständigen Fluss einmal der Eine, dann der Andere Gebender (Angreifer) und Nehmender (Verteidiger) ist.

Es ist ein Wechselspiel voller meditativer Energie, bei dem von außen kaum zu sehen ist, wer gerade welchen Part inne hat, hier bewegen wir uns wie ein Körper.

So wird Aikido zur Meditation, zur Bewegungsmeditation.

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